Ich bin Dr. med. dent. Aline Birgelen

Ich bin
Dr. med. dent.
Aline Birgelen

Wenn ich mich in einem Steckbrief beschreiben müsste, würde das wie folgt aussehen.

Ich bin 43 Jahre alt, ausgebildete Ernährungstherapeutin und Zahnärztin, Mutter von zwei tollen Jungs im Alter von 9 und 11 Jahren, verheiratet mit einem grossartigen Mann, wohnend im schönen Zürcher Oberland, begeistert vom Krafttraining und von gutem Essen. Das ist aber nur die Oberfläche und wie bei allem steckt auch bei mir eine längere Geschichte dahinter und gerne beantworte ich im Folgenden einige Fragen zu meiner Person.

Wie bin ich zur Ernährungsberatung gekommen?

Schon mein ganzes Leben lang war ich fasziniert von allem, was mit Essen und dem menschlichen Körper zu tun hatte. Als kleines Mädchen liebte ich es, zu kochen, und meine Begeisterung für Lebensmittel und gutes Essen nahm über die Jahre stetig zu. Auch dass ich Ärztin werden möchte, war mir schon sehr früh klar. Nach dem Medizingrundstudium hatte ich mich dazu entschlossen, Zahnärztin zu werden, und konnte meine Ausbildung 2004 in Zürich erfolgreich abschliessen. Viele Jahre habe ich mich gerne um meine Patienten, ihre Zähne, aber auch um ihre Gesundheit gekümmert. Bis ich gemerkt habe, dass mich das Thema “Ernährung” im Zusammenhang mit dem menschlichen Körper noch mehr interessiert.

Leider war mein Fokus auf Essen und den menschlichen Körper nicht immer positiv behaftet. Nachdem ich in meiner Teenagerzeit magersüchtig war und keine Therapie machte, folgten viele Jahre, in denen ich immer unzufrieden mit meinem Körper war. Es war ein stetiges Auf und Ab, wobei ich viele Diäten und verschiedene Ernährungsformen ausprobiert habe. Erst als ich mich nach der Geburt unseres zweiten Sohnes dazu entschied, Stunden bei einem Personaltrainer zu buchen, und anfing, mich sehr intensiv mit dem Hintergrund der Ernährung und dem Einfluss der Ernährung auf unseren Körper zu beschäftigen, lernte ich, was es heisst, gesund zu leben, sich in seinem Körper wohl zu fühlen, aber das Essen trotzdem weiterhin in vollen Zügen zu geniessen.

Ich wollte immer mehr wissen, mehr verstehen und so war es für mich irgendwann klar, dass es genau das ist, was ich in meinem Leben machen möchte. Ich entschied mich dazu, eine Ausbildung zur Ernährungsberaterin und Ernährungstherapeutin zu machen und meine Tätigkeit als Zahnärztin aufzugeben.

Ich wurde vor kurzem einmal gefragt, in welchem Moment ich am glücklichsten bin und ohne zu überlegen war die Antwort «mit meinem Mann in einem guten Restaurant». Essen ist und bleibt meine grosse Leidenschaft und diese Freude würde ich gerne weitertragen. Es ist ganz klar möglich, sich gesund zu ernähren, ohne die Freude am Essen zu verlieren. Und dieses Wissen weitergeben zu können, ist das, was mich antreibt.

«Essen ist und bleibt meine grosse Leidenschaft und diese Freude würde ich gerne weitertragen. Es ist ganz klar möglich, sich gesund zu ernähren, ohne die Freude am Essen zu verlieren.»

Welche Ausbildungen habe ich gemacht?

Da ich bereits ein sehr umfangreiches Medizingrundstudium absolviert hatte und viele Jahre als Ärztin tätig war, suchte ich eine Ausbildung, die nicht zu viel Zeit für die Basics aufwendet, sondern mir ein sehr umfangreiches Wissen im Bereich Ernährungsberatung im Zusammenhang mit Ernährung und Erkrankungen sowie in der Ernährung in den einzelnen Lebensabschnitten vermittelt. Dazu war es mir sehr wichtig, die Ausbildung in meinem Tempo abschliessen zu können und nicht an Orte und Zeiten gebunden zu sein. Nach einer ersten Grundausbildung in der Schweiz als Ernährungscoach und Personaltrainer, habe ich mich nach längerer Recherche für eine Ausbildung in 3 Modulen an der FEG – Fernakademie entschieden und diesen Weg nie bereut. Mir wurde in dieser Ausbildung ein sehr breites und fundiertes Wissen über Ernährung vermittelt.

Was habe ich aus meiner Tätigkeit als Zahnärztin in die Ernährungsberatung mitgenommen?

Neben viel medizinischem Wissen, ist es die Erkenntnis, dass im Körper sehr viel zusammenspielt und dass die Ursache vom Problem oft nicht dort zu finden ist, wo das Problem besteht. Dazu kommt meine Fähigkeit auf Ängste und Sorgen von Patient*innen eingehen zu können und Empathie zu zeigen.

Warum habe ich zusätzlich eine Sportausbildung gemacht?

Zuerst durch meine eigene Geschichte und dann durch das jahrelange Beschäftigen mit dem Thema “Ernährung und Sport” wurde mir bewusst, wie wichtig beides für den gesunden Körper ist. Ich wollte mein bereits existierendes Wissen durch eine Ausbildung und diverse Weiterbildungen ergänzen, um so meine Patient*innen bis zu einem gewissen Grad auch mit sportlichem Wissen begleiten zu können. Es geht mir nicht darum, dass jeder hochintensiv trainieren muss, sondern vielmehr ist es wichtig, jede Person individuell anzuschauen und Bewegung und Sport in den Alltag zu integrieren.

Familie Birgelen beim Kochen

«Mir ist es ein grosses Anliegen meine Klient*innen in ihrer Gesamtheit zu betrachten und auf jede Person ganz individuell einzugehen.»

Wie funktioniert die Ernährung in meiner Familie?

Gesunde Ernährung ist auch bei uns in der Familie ein Dauerthema und, ehrlich gesagt, mit zwei Jungs im Alter von 9 und 11 Jahren immer wieder eine Herausforderung. Wir versuchen oft Kompromisse zu finden und die Jungs einfach so gut wie möglich für eine gesunde Ernährung zu begeistern. Ich denke, dass ich es heute einfacher hätte, wenn ich bereits früher mehr über Ernährung gewusst und bei der Ernährung der Jungs einige Dinge von Anfang anders gemacht hätte.

Was ist mir für meine Klient*innen wichtig?

Mir ist es ein grosses Anliegen meine Klient*innen in ihrer Gesamtheit zu betrachten und auf jede Person ganz individuell einzugehen. Es ist manchmal nicht das Offensichtliche, was verändert werden muss, um eine grosse Verbesserung zu erreichen. Wichtig ist mir, dass Veränderungen aber auch Spass machen dürfen und nicht nur Verzicht bedeuten. Ich möchte zeigen, wie viel Freude gesundes Essen macht. Wie gross die Möglichkeiten sind und welchen positiven Effekt dies auf unseren Körper hat.

Wieso habe ich mich dazu entschieden, die Praxis in unserem Haus einzurichten?

Es war für mich der beste Weg um Kinder und Beruf unter einen Hut zu bringen. Den eigenen Stress so gut wie möglich zu reduzieren, sollte immer ganz oben auf der Prioritätenliste stehen. Dies ist ein wichtiges Thema, das ich auch mit meinen Kund*innen und Patient*innen immer anschaue.

«Stress so gut wie möglich zu reduzieren, sollte immer ganz oben auf der Prioritätenliste stehen.»

Ausbildungen

  • Grundstudium Medizin, Universität Zürich
  • Zahnmedizin Studium, ZZMK Zürich
  • Ernährungsberater FEG
  • Ernährungstherapeut FEG
  • Food Coach FEG*
  • Vegetarische und Vegane Ernährung FEG
  • Ernährungscoach SNFA
  • Personaltrainer SNFA
  • Zyklusabhängiges Training für Frauen
  • Training während und nach der Schwangerschaft

*Diese Ausbildung befasst sich vertieft Vollwerternährung, Ernährung in der Schwangerschaft und nach der Geburt, Ernährung für Säuglinge und Kleinkinder, Ernährung von Kindern und Jugendlichen, Ernährung im Alter, Ernährung von Sportlern, Ayurvedische Ernährung sowie Heil- und Gewürzkräuter.

Mitgliedschaften

  • Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention FETeV